Frühlingsblumen


Osterglocken - Narzissen

Frühlingsklassiker mit großer abwechslungsreicher Sortenvielfalt. Die Gattung umfasst ca. 30-40 verschiedene Arten.

Narzissen sind wegen ihrer Zwiebel als sehr ausdauernde, krautige Pflanzen bekannt.

 

Am bekanntesten ist vor allem die gelbe Narzisse, die jedes Jahr pünktlich zu Ostern im März/April blüht.

 

Am liebsten mögen diese Pflanzen einen sonnigen bis halbschattigen, feuchten, kalkarmen und leicht lehmigen Standort um Sie mit ihren Blütenblättern und der einzigartigen Nebenkrone (auch Trompete genannt) zu erfreuen.

 

In Osterbepflanzungen gerne gesehen, darf diese Pflanze nicht fehlen.



Tulpen


Auch Tulpen sind als ausdauernde, krautige Pflanzen mit einer Wuchshöhe von ca. 10-70 cm, je nach Art, bekannt.

Sie sind mit Abstand die größte und variantenreichste Zwiebelblumengattung.

 

Ihre zahlreiche Artenvielfalt mit ihrem charakteristischen Blütenkelch, kann man kaum beschreiben. Es gibt sie in allen Farbvarianten, sogar zum Teil mit gestreiften oder gefleckten Blüten.

 

Tulpen wachsen vorzüglich in einem vollsonnigen, warmen Beet mit lockerem Boden. Möchten Sie sich im Garten über mehrere Jahre an Tulpen erfreuen, so eignen sich vor allem Wildsorten (wie z.B. Darwin-Tulpen) zum Pflanzen.

 

Um eine gute Farbwirkung zu erzielen, werden Tulpen auch gerne in Schalen, Pflanzkörben oder als Schnittblume auch in Sträußen verwendet.


Hyazinthen

verzaubern schon alleine durch ihren einzigartigen frischen Frühlingsduft und machen ihre Frühlingsschale somit erst perfekt.

 

Sie mag lockere, nährstoffreiche Erde und immer gern einen Schluck Wasser. Außerdem mag sie einen warmen sonnigen Standort mit lockerer durchlässiger Erde.

 

Kleiner Tipp:

Stecken Sie frühzeitig neben dem treibenden Blütenstand einen Holzstab oder ähnliche Deko und binden Sie den jungen Blütenstand daran fest, sobald sich die ersten Blüten öffnen. So wird verhindert, dass sie unter ihrer eigenen Last umkippen.



Muscari

auch Traubenhyazinthe genannt, gehören zur Gattung der Spargelgewächse. Ihre Blütezeit ist von März bis Mai.

Wie die meisten Zwiebelblumen bervorzugen sie einen warmen, sonnigen Standort mit lockerem Boden.

 

Die Traubenhyazinthen blühen in verschiedenen Blautönen, zum Teil auch zweifarbig. Außerdem ist diese Schönheit auch in weiß erhältlich.

 

Auf einem Blütenstandschaft stehen in einer endständigen Traube viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten einer Traube öffnen sich von unten nach oben.

 

Auch diese kleine Schönheit sollte in der Frühlingsbepflanzung nicht fehlen.



Bellis

auch Gänseblümchen genannt.

 

Der lateinische Name "Bellis perennis" bedeutet "schön und ausdauernd". Diese schöne Pflanze zeigt von März bis weit in den Sommer hinein ihre Blütenpracht und ist somit ein wahres Geschenk für jedes Auge. Ihre wuscheligen Blütenköpfe kommen besonders in Schalen zur Geltung. Größere Arten werden auch gerne als Schnittblumen in Sträußen verwendet.

 

Diese kleinen Schönheiten mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort, frische bis feuchte Erde und keinen Frost.



Primel

Etwa 500 Arten gehören zu dieser Gattung. Diese hübsche Blühpflanze mit rosettenförmigen wuchs ist leicht zu Pflegen und sollte in der Frühjahrsbepflanzung auf keinen Fall fehlen. 

 

Wählen Sie für diese Pflanze einen hellen Platz bei 5 bis 10°C aus. Die eigentlich mehrjährigen Pflanzen lassen sich in der Wohnung nach der Blüte nicht weiterpflegen, daher können Sie diese daher anschließend in den Garten pflanzen.

 

Die Pflanze sollte gleichmäßig gegossen werden. Ausgepflanzt benötigt diese recht wenig Wasser.

Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Die Primel hat einen mäßigen Nährstoffbedarf, sollte allerdings im Beet mitgedüngt werden.

 



Viola

Der dauerhafte Farbtupfer lässt Schalen viel lebhafter erscheinen.

 

Die Stiefmütterchen bevorzugen einen sehr sonnigen bis leicht halbschattigen Standort.

Die Zweijährigen Pflanzen können sowohl im Herbst als auch im Frühjahr gepflanzt werden.

 

Die Pflanzen brauchen einen humusreichen und gut durchfeuchteten Boden. Doch Staunässe mögen sie nicht. Regelmäßiges und reichliches düngen lässt sie in ihrer Farbenpracht glänzen.